Königslutter am Elm, Stiftskirche (Ablaßkonkurs), gefunden in Eime
Allgemein
Objekttyp:
Pilgerzeichen
Formtyp:
Gitterguß, hochrechteckig mit Dreicksgiebel abschließend, vier Ösen
Wallfahrtsort:
Königslutter am Elm
Fundort:
Eime
Gießer:
Datierung:
1436
Überlieferungsart:
Glockenabguss
Zitierlink:
https://www.pilgerzeichen.de/item/c8008e53-ea2d-4cf0-baf2-8751a6413b3c
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Beschreibung
Darstellung:
Da die Glocke schon seit mindestens 1939 nicht mehr vorhanden ist, erfolgt die Bestimmung nach der Beschreibung von Hector Mithoff: "Christus am Kreuz zwischen Petrus und Paulus, darunter ein Brustbild mit einem Adler auf der Brust, Lilienscepter und Kreuz in den Händen". Da Mithoff ergänzt: "Genau so, wie auf der nicht datierten Glocke zu Landringhausen, welche ebenso von Hans Meiger gegossen sein wird", ist nach einem Vergleich mit dem dorten Abbguss (siehe Foto) die Zuweisung nach Königslutter eindeutig. Hermann Wrede hat merkwürdigerweise von diesem Pilgerzeichen keinen Gipsabguss gefertigt.
Bibliographie
Literatur zu den Pilgerzeichen:
Mithoff, Hector
:
Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen. 1 Fürstenthum Calenberg,
Hannover, 1871
Kühne, Hartmut/ Brumme, Carina
:
Ablässe und Wallfahrten in Braunschweig und Königslutter. Zu einem Detail des Briefes Heinrich Hanners an Thomas Müntzer, in:,
in: Thomas Müntzer – Zeitgenossen – Nachwelt. Siegfried Bräuer zum 80. Geburtstag,
hg. von Hartmut Kühne, Hans-Jürgen Goertz, Thomas T. Müller, Günter Vogler,
Mühlhausen, 2010,
S. 39-78
GVK
Wulf, Christine
:
Die Inschriften des Landkreises Hildesheim,
in: Die Deutschen Inschriften 88,
Wiesbaden, 2014