Kloster Marienwohlde, Kirche des Birgittenklosters Marienwohlde bei Mölln, gefunden in Depekolk
Allgemein
Objekttyp:
Pilgerzeichen
Formtyp:
hochrechteckiger Gitterguss, zwei Bäume und ihr Geäst bilden den Rahmen, darin frontal stehende, nimbierte Ordensfrau (hl. Birgitta)
Wallfahrtsort:
Kloster Marienwohlde
Fundort:
Depekolk
Datierung:
1450
Überlieferungsart:
Glockenabguss
Zitierlink:
https://www.pilgerzeichen.de/item/e95ad409-58ce-4bfd-9de3-e9f30ee74a04
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Beschreibung
Darstellung:
Da das Zeichen stark vergossen ist, wird die zu vermutende Darstellung hier aus anderen, besser erhaltenen Zeichen, extrapoliert. In einem aus zwei Baumstämmen gebildeten Rahmen steht frontal eine nimbierte Heilige, die eine Kukulle und einen Schleier trägt, also als Ordensfrau anzusprechen ist. Es handelt sich um die hl. Birgitta von Schweden. Beide Bäume laufen in auffällig stark beblätterte Wipfel aus und tragen einen kleinen von einem Kreuz bekrönten Giebel.
Anmerkung:
Auf der Glocke wurde noch zwei weitere Pilgerzeichen aus Aachen und ein nicht identifiziertes, hochrechteckiges Zeichen abgegossen; letzteres ist so stark vergossen, dass es bisher nicht zu deuten war.
Zustand:
stark vergossen
Bibliographie
Literatur zu den Pilgerzeichen:
Friske, Matthias
:
Die mittelalterlichen Kirchen in der nordwestlichen Altmark Geschichte – Architektur – Ausstattung,
in: Kirchen im ländlichen Raum 9,
Berlin, 2021
Friske, Matthias
:
Die mittelalterlichen Kirchenglocken im Altkreis Salzwedel,
in: Jahresbericht des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte 88 (2018),
S. S. 41-73.