Ziegenhain, Marienkirche, gefunden in Börln
Allgemein
Objekttyp:
Pilgerzeichen
Formtyp:
Gitterguß, hochrechteckig mit kreuzbekröntem Spitzgiebel und Wappen unter Standleiste, flankiert von Doppelfialen
Wallfahrtsort:
Ziegenhain
Fundort:
Börln
Schlagworte:
Gottesmutter
Maria
Datierung:
1490
Technische Daten:
ca. 9 cm hoch
Überlieferungsart:
Glockenabguß
Zitierlink:
https://www.pilgerzeichen.de/item/c60078fd-f249-45a4-be2c-09c857931331
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Beschreibung
Darstellung:
In einer Ädikula steht halbfrontal nach links gewendet eine Marienfigur mit dem Jesuskind auf dem Arm. Die Ädikula wird seitlich von je zwei gestuften Fialen begrenzt. Der Giebel trägt eine Kreuzblume. Unter der Standleiste befindet sich ein schrägstehendes Wappen mit dem steigenden Löwen, hier als Wappentier der Burggrafen von Kirchberg zu verstehen.
Anmerkung:
Abb. nach Gurlitt a.a.O.
Bibliographie
Literatur zu den Pilgerzeichen:
Schröder, Albert
:
Pilgerzeichen im mittleren Deutschland,
in: Zeitschrift des Vereins für Kirchengeschichte der Provinz Sachsen und des Freistaates Anhalt 29,
1933,
S. 104-121
Poettgen, Jörg
:
Kryptogramme und Pilgerzeichen auf spätmittelalterlichen Glocken im östlichen Thüringen,
in: Jahrbuch für Glockenkunde 9/10,
1997f.,
S. 81-98
Gurlitt, Cornelius (Bearbeiter)
:
Die Amthauptmannschaft Grimma, Teil 1,
in: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen 19,
Dresden, 1898
Kühne, Hartmut
:
Die Geschichte der Wallfahrtskirche Ziegenhain im Zeugnis von Quellen und Pilgerzeichen,
in: 600 Jahre Marienkirche Ziegenhain,
hg. von Gerhard Jahreis / Katharina Bracht / Christoph Rymatzk,
Jena, 2024