Odilienberg, gefunden in Mittelfranken
Allgemein
Objekttyp:
Pilgerzeichen
Formtyp:
Gitterguß, fünfeckig, vier Ösen (Typus B, Variante 2 nach van de Moosdijk)
Wallfahrtsort:
Odilienberg
Fundort:
Mittelfranken
Schlagworte:
St. Odilia
Datierung:
1400
Technische Daten:
58 mal 37 mm ( mit Ösen 63 mal 46 mm)
Überlieferungsart:
Original
Inschrift:
"*s. otilia*"
Zitierlink:
https://www.pilgerzeichen.de/item/a23bc88d-9495-4d98-a773-69acc1e103a6
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Beschreibung
Sammlung:
Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, Inv. Nr. KG 1286
Darstellung:
Im Bildfeld steht die hl. Odilia, gekleidet in Ordenshabit und Schleier. Sie hält in der rechten Hand ? über der ein Tuch liegt - einen Kelch mit Hostie, in der linken ein Buch, auf dem sich möglicherweise ein Paar Augen als Symbol ihrer zeitweiligen Blindheit befinden Das Haupt der Heilige ist von einem Strahlennimbus umgeben. Sie steht, nach rechts gewendet und von Blattranken umgeben - das Rankenwerk reicht bis zur Hälfte des Kopfes - in einer gotischen Ädikula. In der Fußleiste erscheint eine Inschrift aus gotischen Minuskeln.
Anmerkung:
Abb. nach Elly van Loon- van de Moosdijk a.a.O.
Zustand:
Rahmen leicht beschädigt, 2 Ösen fehlen.
Bibliographie
Literatur zu den Pilgerzeichen:
van Loon/ van de Moosdijk, Elly
:
St. Odilia auf westeuropäischen Glocken. Pilgerzeichen aus dem Elsaß,
in: Jahrbuch für Glockenkunde 7/8,
1995/96,
S. 185-194
Haasis-Berner, Andreas
:
Pilgerzeichen zwischen Main und Alpen,
in: Wallfahrten in der europäischen Kultur / Pilgrimage in European Culture, Tagungsband Pribram 26.-29. Mai 2004 = Europäische Wallfahrtsstudien 1,
hg. von Hartmut Kühne und Danial Dolezal (Hrsg.),
Frankfurt, 2006,
S. 237-252
Kammel, F. M.
:
Spiegel der Seligkeit Privates Bild und Frömmigkeit im Spätmittelalter ; [Katalog zur Ausstellung ‚Spiegel der Seligkeit. Sakrale Kunst im Spätmittelalter‘], Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, 31. Mai bis 8. Oktober 2000,,
Nürnberg, 2000,
S. 370 (Nr. 197)
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