Andechs, Ablaßkonkurs mit Heiltumsweisung, gefunden in München
Allgemein
Objekttyp:
Pilgerzeichen
Formtyp:
runder Gitterguss mit zwei seitlichen Ösen
Fundort:
München
Wallfahrtsort:
Andechs
Datierung:
1450
Material:
Blei-Zinn
Technische Daten:
Durchmesser 30 mm (38 mm mit Ösen)
Inschrift:
"HEIL-IG PERG ANDEX IN OBER-BAIR"
Zitierlink:
https://www.pilgerzeichen.de/item/50aec250-972d-4fa2-ad1f-6fde1022a2d8
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Beschreibung
Sammlung:
Universität München, Institut für Paläontologie und historische Geologie
Darstellung:
Im runden, von inschriftführendem Rahmen begrenzten Feld erscheinen drei zu einem Dreieck angeordnete Hostien. Die obere Hostie zeigt die Kreuzigung mit dem zur Rechten (herald.) gedrehten Korpus. Auf der Hostie unten links ist in einem Perlschnurrahmen ein gekrümmter Finger dargestellt. Die dritte Hostie zeigt das Christusmonogramm IHS. Unter den Hostien, auf den Rahmen übergreifend ist das Andechser Wappen angebracht, zu erkennen ist sehr undeutlich der nach rechts (herald.) schreitende Löwe unter dem ein Adler mit gespreizten Schwingen, letzterer ist deutlicher zu sehen.
Bibliographie
Literatur zu den Pilgerzeichen:
HAGN, Herbert
:
Wallfahrtsmedaillen und christliche Amulette aus dem Pfisterbach in München,
in: Amperland 27,
1991,
S. 30-38
MÖHLER, Gerda
:
Wallfahrten zum Heiligen Berg,
in: Andechs. Der Heilige Berg,
München, 1993,
S. 119-133