Aachen, Marienstift, gefunden in Depekolk
Allgemein
Objekttyp:
Pilgerzeichen
Formtyp:
Gitterguss, dreikreisiges Spiegelzeichen, Spiegelrahmen in Form eines Wappenschildes
Fundort:
Depekolk
Wallfahrtsort:
Aachen
Datierung:
1450
Überlieferungsart:
Glockenabguss
Zitierlink:
https://www.pilgerzeichen.de/item/24be7c8c-4a2d-4e89-9e17-f8976e3f5fb9
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Beschreibung
Darstellung:
Gut zu erkennen sind nur die Umrisse des dreikreisigen Zeichens, zumindet die beiden unteren Felder. Das obere Bildfeld ist nur rudimentär erhalten; wahrscheinlich bestand es aus zwei flankierenden Türmchen und einem den Zwischenraum überwölbenden Kielbogen; darunter möglicherweise das Marienkleid. Deutlich sichtbar ist der wappenschildförmige Spiegelrahmen. Im unteren Bildfeld dürfte sich eine sitzende Madonna mit dem Verkündigungsengel oder einer anderen Figur befunden haben, wie etwa auf den Abgüssen in Bisperode (1415) oder Affoldern (1440).
Anmerkung:
Auf der Glocke wurde noch ein weiteres Pilgerzeichen aus Aachen, eines aus Marienwohlde und ein nicht identifiziertes, hochrechteckiges Zeichen abgegossen; letzteres ist so stark vergossen, dass es bisher nicht zu deuten war.
Zustand:
stark vergossen
Bibliographie
Literatur zu den Pilgerzeichen:
Friske, Matthias
:
Die mittelalterlichen Kirchen in der nordwestlichen Altmark Geschichte – Architektur – Ausstattung,
in: Kirchen im ländlichen Raum 9,
Berlin, 2021
Friske, Matthias
:
Die mittelalterlichen Kirchenglocken im Altkreis Salzwedel,
in: Jahresbericht des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte 88 (2018),
S. S. 41-73.