Pilgerzeichen 64 von 103
  • Literatur
    • #3104KÖSTER, Kurt: Gutenberg in Straßburg, Mainz 1973, dort: S. 52ff. mit Abb. 13.
    • #2154KÖSTER, Kurt: Gutenbergs Aachener Heitumsspiegel (= FS Horst KLIEMANN: Das Werck der Bucher. Von der Wirksamkeit des Buches in Vergangenheit und Gegenwart, hrg. von Fritz Hodeige), Freiburg i.Br. 1956, S. 284–301, dort: S. 292 mit Abb. 2.
    • #2173KÖSTER, Kurt: Meister Tilman von Hachenburg. Studien zum Werk eines mittelrheinischen Glockengießers des 15. Jh. Mit besonderer Berücksichtigung der als Glockenzier verwendeten Pilger- und Wallfahrtszeichen (= Jahrbuch der hessischen kirchengeschichtlichen Vereinigung 8), 1957, S. 1–206, dort: S. 62f. und Tafel X dor Abb. 56.
    • #2161KÖSTER, Kurt: Mittelalterliche Pilgerzeichen und Wallfahrtsdevotionalien (= Rhein und Maas. Kunst und Kultur 800-1400 (Ausstellungskatalog Köln 1972)), Köln 1972, S. 146–160, dort: S. 150 mit Abb. 5.
    • #3140RONG, Peter: Mittelalterliche Aachener Pilgerzeichen aus der Zeit des 14. Bis 16. Jahrhunderts, Aachen 2000, dort: S. 130f mit Abb. 56.
Detailansicht von Pilgerzeichen #786
    • Fundumstände
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    • Fundzusammenhang
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    • Verbleib
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    • Formtyp
    • Gitterguß, dreikreisig von zwei Türmen flankiert, mit Mittelgiebel und vier Ösen (Aachen, Typus A, kleine Form nach Köster mit thronender Madonna im unteren und Christuskopf im oberen Kreis)
    • Zustand
    • Ösen und bekrönende Kreuze fehlen, unterer Kreis leicht beschädigt.
    • Darstellung
    • In der unteren Hälfte des unteren Kreises sitzt die gekrönte, nimbierte Gottesmutter auf einem einfachen Thron, der Jesusknabe - bekleidet und bekrönt - steht neben ihr. Er hat den Arm auf ihre Schulter gelegt. Sie wird flankiert von zwei aufrecht stehenden, im Profil abgebildeten Gestalten, die über dem Haupt der Madonna das Marienkleid straff ausgebreitet zur Schau stellen, indem sie ihn jeder an einem Ärmel und am unteren Saum halten. Die Arme der Figuren fehlen hier. Der Rock ist weiterhin mittels zweier am runden Halsausschnitt befestigter Bänder an dem unmittelbar darüber befindlichen Rand des kleinen Mittelkreises aufgehängt. Alle Figuren sehen den Betrachter frontal an. Der obere Kreis zeigt einen Christuskopf mit doppelt gerahmten Kreuznimbus. Der mittlere Kreis ist leer, an ihm sind die sechs kleinen Zungen zu sehen, die zur Befestigung der Hinterlegung dienten. Die Türmchen haben eine - durch ein Querstrebe angedeutete - Geschossteilung. An der Unterseite des oberen Kreises befinden sich zwei kleine nasenförmige Ösen.
    • Inschrift
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    • Gießer
    • Tilman von Hachenburg
    • Rückseite
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    • Sonstiges
    • Auf der Glocke befinden sich außerdem ein Pilgerzeichen von Thann und eines aus Einsiedeln, daneben zwei unbekannten Herkunftsortes: ein Marien- und ein Katharinenzeichen.
    • Maße
    • Höhe 105 mm, (Durchmesser der Kreise u. 57 mm, m. 22 mm, o. 35 mm)
    • Gewicht
    • ?
    • Material
    • ?
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